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Start der Bläserklassen mit Rhythmus: Zwei hilfreiche Arbeitsblätter für den Beginn

Bläserklassen mit Rhythmus

Start der Bläserklassen mit Rhythmus: Zwei hilfreiche Arbeitsblätter für den Beginn

Der Anfang  einer neuen Bläserklasse ist in der Regel noch ohne Blasinstrumente. Stattdessen steht eine Phase der Instrumentenkunde und des Ausprobierens an, damit die Schüler eine gute Entscheidung für ihr künftiges Instrumentalfach treffen können. Diese Zeit ist durch andere Arbeitsweisen als in der des späteren Zeit des Klassenmusizierens geprägt. Mit den beigefügten Arbeitsblättern kann man vorbereitend die spätere Orchestersituation simulieren. Gleichzeitig wird das rhythmische Notenlesen geübt und vertieft.

Ich verteile diese Arbeitsblätter, erläutere die Rhythmussilben und starte sehr zügig mit einem gemeinsamen Sprechen der Übungen. Ich gehe schnell dazu über, die Klasse nonverbal zu führen und die Schüler mit meinen  Dirigiergesten vertraut zu machen (gemeinsamer Beginn über Einsatzgeste oder Vordirigieren, Bewegungen der rechten Hand). Ein Arbeitsblatt verwende ich etwa für zwei bis vier Unterrichtseinheiten begleitend zur Instrumentenkunde. Die Übungen werden einzeln nacheinander, in zufälliger Reihenfolge, in unterschiedlichen Tempi gesprochen, geklatscht, gestampft oder mit dem Stift auf dem Tisch geklopft. Alle Übungen sind im 4/4-Takt gedacht, auch wenn Taktangabe und Taktstriche noch nicht verwendet werden.

Wichtig ist auch eine Einführung in die notwendige Abläufe einer Situation im Klassenorchester, die sich ja nach einiger Zeit anschließt. Beispielsweise müssen Kinder lernen, dass sie sich während einer dirigierten Unterrichtsphase nicht melden dürfen, um eine Frage zu stellen. Stattdessen müssen sie sich (wie auf einer Bühne) zunächst selber helfen und können Fragen erst im Anschluss an die Musizierphase stellen.